Der Perfekte

Wie "perfekt" kann Mann seien?

Warum sollte man(n) seine Partner(in) nicht älterer od. jüngerer “Natur” finden.

Kritik an dieser Konstellation kann immer nur von Außen stattfinden. Im Bewußtsein dieser Tatsache ist nichts verwerfliches, sofern man(n) seinem eingenen Gefühlen treu gegenüber ist.

Einziger Wendepunkt mit altersbedingten Zugeständnissen, müssen aber beide Partner bereit sein einzugehen, da sonst eine Zukunft kaum möglich ist!

Wie gut darf man(n) sich mit seiner besten Freundin verstehen? Bzw. wie sieht es mit der Alltagstauglichkeit in einer Partnerschaft, als Basis einer solchen Konstellation aus?

Provoziert dies nicht gezielt üble Nachrede… à la “…ach, Du übernachtest auch bei Ihr….?”

Das man(n) darüber stehen kann, ist zweifelsohne bekannt… nur wie sieht es bei der gegensetzlichen Konstellation aus? Stoische Ruhe vorheucheln… ein Dilemma oder?

Den besten Ort jemanden neu kennenzulernen gibt es nicht.

Diese Illusion beiseite gelegt, ergeben Anlässe wie persönliche Feierlichkeiten, kulturelle Besuche od. der schon bald in Vergessenenheit geratene Spaziergang schon eher die Möglichkeit dieses Ziel zu erreichen.

Doch auch mit dem Vorwissen über derartig strategische Maßnahmen bleibt die Frage  ”Wartet man(n) neuerdings auf eine Reaktion des anderen Geschlechtes?”

Welcher Ort spiegelt die Gesellschaft von morgen nachhaltiger, als der Derer, die morgens um 1:00 in den Club gehenden.

Feierlaune bei den Einen und komatöses Trinken der Anderen halten sich hier das Gleichgewicht.

Bei dem Versuch der Unterscheidung zwischen reiferen Gesprächspartner(innen)n, schwankt man(n) mit dem Niveau hinauf und herunter und leistet sich einen Faux Pas nach dem anderen.

Amüsant für Diejenigen, die durch Ihr gutes Aussehen garnicht erst in eine solch missliche Lage geraten.

Ist das Image des “Gentleman” heute noch gefragt?

Oder wird es Frau lästig, wenn der Partner als einziger am Tisch aufsteht, wenn Sie sich “frischmachen geht”?

Klassisch vor Ihr herspurtet, Ihr die Tür zu öffnen, sei es die eines Fahrzeuges od. Gebäudes?

In Zeiten in denen man(n) sich in einer Ellenbogen-Gesellschaft befindet und täglich an Härte dazu-gewinnt womöglich ein Zeichen von Weichheit zeigen?

Mit den zahlreichen Möglichkeiten im Netz (Facebook, StudiVZ etc.) ermöglichen wir uns in Kontakt zu bleiben.

Ehemalige Komillitonen, Mitschüler und Nachbarn werden so in wenigen Sekunden wieder in greifbare Nähe gerückt, um sie zu beleuchten.

Die Transparenz (persönliche Angaben & freizügige Fotos…) in denen sich manche dieser Chatpartner aber der breiten Öffentlichkeit preisgeben, ist an Naivität kaum zu übertreffen.

Die Fragen die sich man(n) stellt “Wollen wir das wirklich? bzw. “Sind sich die User auch über die Nachteile, die sich zwangsläufig daraus ergeben, bewußt?”

Warum keine “offene Partnerschaft” in der man(n) keine Eifersucht provozieren kann.

Der Gegenseite wäre die Grenze bekannt, sodass andere Partner auf ihre Beziehungsfähigkeit “ausgetestet” werden könnten.

Gerade Singles die ihre Unabhängigkeit nicht verlieren würden wollen, profitieren von einem solchen Modell.

Warum also extremen Bindungen nicht trotzen und dementsprechend handeln?

Neue Bekanntschaften sind meist schnell zu schließen, bedarf es doch nur den Besuchen von öffentlichen Plätzen, Pubs od. sonstigen Festen.

Dabei entwickelt sich die Offenheit des gegenüber, unter zunehmenden Alkoholeinflusses in kürzester Zeit.

Das Problem was man(n) dann sieht, sind Menschen die im Alltag potentielle Intelligenz beweisen, hier jedoch auf ganzer Linie versagen.

Die Frage nach dem “Warum?” bleibt!

Eine Erklärung wäre das  Ausreißen aus dem Alltag, dem stupiden Partnerdasein oder die Suche nach etwas Neuem!?

Wieviel Vertrauen sollte man(n) seinem gegenüber zugestehen?

Blinde Vertrautheit hatte man(n) früher in einer stabilen Beziehung und als Grundvoraussetzung gesehen… aber ist das heute noch so?

Hat sich die Gesellschaft nicht insoweit verändert, dass diese substantiellen Werte heute nicht mehr als selbstverständlich gesehen werden dürfen?

Wie anders ist es zu erklären, das Agenturen die Vertrauensfähigkeiten von Beziehungspartner auf die Probe stellen bzw. diese ganz offensichtlich in Frage stellen?

Ja, auch der Mann kann sein gegenüber im Spiegel nicht leugnen.

Er muss sich eingestehen, das der Winter zwar extrem lang und kalt war, aber ein Fettpolster diesen Ausmaßes seine Chancen bei den Frauen doch drastisch mindern werden.

Unter diesem Zugzwang stehen die Frauen schon lange und nun wird er auf die Männer übertragen, die sich in dieser Rolle erstmal zurecht finden müssen.

Wir ertappen uns doch täglich dabei, das wir ansehnliche Menschen eher beachten, wie die, die es nicht sind. Charakterlich eine Niete, aber hey… zum ersten Eindruck zählt nunmal das Äußerliche.

Den gehobenen Zeigefinger mal beiseite… peinlich, wenn man darüber nachdenkt!